11/29/2024

NewJeans kündigen die Beendigung ihres Exklusivvertrags mit ADOR an: "Wir können nicht länger mit einem Unternehmen arbeiten, das seine Künstler nicht schützt"

NewJeans kündigen die Beendigung ihres Exklusivvertrags mit ADOR an:
Wir können nicht länger mit einem Unternehmen arbeiten, das seine Künstler nicht schützt"

Die weltbekannte Girlgroup NewJeans hat die K-Pop-Branche erschüttert, indem sie die Trennung von ihrer Agentur ADOR bekannt gab.

Am Morgen des 29. veröffentlichten NewJeans (Minji, Hanni, Danielle, Haerin und Hyein) ein 26-seitiges Dokument, das ihre Konflikte mit ADOR detailliert darlegt.

Branchenexperten erwarten, dass dieser Fall die Exklusivvertragspraktiken der K-Pop-Industrie grundlegend verändern könnte.

Bei einer Pressekonferenz in Gangnam, Seoul, äußerten sich NewJeans kritisch gegenüber ADOR:
"Die Agentur hat weder den Willen noch die Fähigkeit, ihre Künstler zu schützen." Die Gruppe erklärte, dass sie ihren ursprünglich bis Juli 2029 gültigen Exklusivvertrag beenden möchten.

Rechtsanwalt Kim, Experte für Unterhaltungsrecht, kommentierte:
"Es ist beispiellos, dass eine Gruppe im zweiten Jahr ihres Bestehens einen solchen Schritt unternimmt, besonders angesichts ihrer globalen Bekanntheit.

Die Auswirkungen könnten enorm sein."

Die Auseinandersetzung begann am 13. Oktober, als NewJeans ein offizielles Schreiben mit dem Titel "Anforderung zur Behebung von Vertragsverletzungen" an ADOR schickten.

Hauptstreitpunkte waren unter anderem angebliche Aussagen von HYBE-Führungskräften wie
"Das ist nur Geschäft, wir können neu anfangen", unangemessene Behandlung durch Manager anderer Labels, die unautorisierte Veröffentlichung von Trainingsmaterialien und die Forderung nach der Rückkehr der ehemaligen CEO Min Hee-jin.

NewJeans kündigen die Beendigung ihres Exklusivvertrags

K-Pop-Industrieanalyst Park kommentierte:

"Im Zeitalter der sozialen Medien ist der Schutz von Künstlern zu einer grundlegenden Verantwortung von Managementfirmen geworden.

Dieser Fall beleuchtet strukturelle Probleme innerhalb der Industrie und geht über einen einfachen Vertragsstreit hinaus." Der plötzliche Rücktritt von Min Hee-jin und ihre rechtlichen Schritte haben die Situation weiter verkompliziert.

Bemerkenswert ist die aggressive rechtliche Vorgehensweise von Min Hee-jin.

Sie hat kürzlich eine Schadensersatzklage in Höhe von 50 Milliarden Won gegen Führungskräfte von BELIFT LAB eingereicht und HYBE-PR-Leiter wegen Treuepflichtverletzung angezeigt.

Diese Schritte werden als Folge ihrer Kündigung des Aktionärsvertrags mit HYBE interpretiert.

Rechtsexperten verfolgen den Fall genau, da er die Standards für zukünftige Verträge in der K-Pop-Industrie beeinflussen könnte.

Unterhaltungsrechtler Choi bemerkte:
"Dies könnte neue Maßstäbe setzen, die das Gleichgewicht zwischen den Rechten der Künstler und der Stabilität von Verträgen gewährleisten. Es könnte auch zu einer Neuinterpretation des Umfangs der Schutzpflichten und der Bedingungen für Vertragsauflösungen führen."

NewJeans kündigen die Beendigung ihres Exklusivvertrags mit ADOR an

ADOR hält jedoch an seiner Position fest und erklärt:

"Der Exklusivvertrag bleibt gültig, und wir bedauern, dass diese Entscheidung ohne ausreichende Kommunikation getroffen wurde."

Die Agentur fügte hinzu, dass sie wiederholt Gespräche mit NewJeans gesucht habe und betonte, dass viele der von der Gruppe angesprochenen Probleme von Dritten und nicht von ADOR selbst verursacht wurden, was auf mögliche rechtliche Streitigkeiten hinweist.

Ein Vertreter der Koreanischen Unterhaltungsindustrie-Vereinigung erklärte:
"Dieser Vorfall zeigt die Notwendigkeit einer umfassenden Überprüfung des Schutzes von Künstlern, der Vertragserfüllung und der Kommunikationssysteme.

Es ist dringend erforderlich, neue Managementstandards für global aktive Gruppen zu entwickeln." Gleichzeitig betonte ein Vertreter des Musikproduzentenverbands die Bedeutung eines neuen Vertragsmodells, das die Rechte der Künstler und das Management der Unternehmen in Einklang bringt.

Während erwartet wird, dass sich die rechtliche Auseinandersetzung in die Länge zieht, bleibt abzuwarten, ob dieser Fall zu einem Wendepunkt für das gesunde Wachstum der K-Pop-Industrie wird.

Die Kontroverse hebt die Notwendigkeit hervor, die Rechte von Künstlern zu schützen und die Managementsysteme für den globalen Markt zu modernisieren.

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